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GEVO Wildvogel Futterwiese im Tray ca 1.000qm

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Vogelschutz durch nährende Wildkrautansaaten

Die Zahl heimischer Singvögel nimmt seit Jahren sichtbar ab. Hauptursache dafür ist ein fehlendes natürliches Nahrungsangebot. Sich dieser Entwicklung entgegen zu stellen ist das Ziel der GEVO-GmbH aus Leer. Sie entwickelt, produziert und vertreibt hochwertiges Qualitäts-Wildvogelfutter. Ihre neueste Entwicklung stößt jedoch tiefer und breiter vor – die GEVO-Wildvogel-Futterwiese (ohne Gräser). Mit diesem Produkt erobert die pfiffige Unternehmerfamilie ganz neues Terrain und neue Schichten für immer weniger werdende Singvögel. Dabei ist die Futterwiese nicht das Ergebnis hipper Marketingstrategen, sondern Resultat langjähriger Erfahrungen und vieler Gespräche mit Fachleuten und dennoch voll auf der Höhe des Zeitgeistes.

Was brauchen unsere heimischen Wildvögel?

Singvögel bereichern unsere Umwelt. Damit sie in unserer Umgebung leben können, benötigen sie Zweierlei: Erstens geeigneten Lebens- und Brutraum und zweitens eine Nahrungsgrundlage. Lebens- und Brutraum sind erstaunlicherweise auch in unserer dicht besiedelten und immer urbaneren Welt weniger das Problem. Hier passen sich viele Vogelarten an. Zum Problem wird die Nahrungsbeschaffung für die Vögel. Denn, wovon leben unsere Singvögel? Grob gesagt von Früchten, Körnern, Samen oder Insekten bzw. deren Larvenstadien und Würmern. Oft sind es ganz spezielle Insekten oder Sämereien. Zudem und das zeigt, dass alles irgendwie zusammenhängt, sind vielmals auch bestimmte Pflanzen- und Insektenarten voneinander abhängig. Finden Pflanzen – oft sind es in unseren Augen nur unerwünschte „Unkräuter“ – keinen Lebensraum auf dem Acker oder in der Siedlung mehr, dann verschwinden auch die anderen damit in Beziehung oder gar Abhängigkeit stehenden Tierarten.

Mangel an natürlichem Futter ein Grund für den Artenrückgang

Die Ursachen für diese Entwicklungen sind vielfältig und es ist müßig darüber zu lamentieren oder zu streiten. Vieles sind Fakten. Es werden immer mehr Menschen. Die brauchen Platz für Arbeit, Wohnen oder Infrastruktur. Landwirtschaft mag keine Nahrungskonkurrenten für die angebauten Feldfrüchte auf dem Acker – die konventionelle genauso wie die biologische Landwirtschaft. Und, seien wir ehrlich, keiner von uns möchte in eine Vorkriegsgesellschaft hineingeworfen werden. Das wäre jedoch nötig. Dörfer mit vielen Kleinbauern. Zahllose, kleine Felder, dazwischen immer wieder Hecken, Wäldchen, Wege, nasse Wiesen, Teiche, Bäume, Weiden oder Bachläufe – kurz eine kleinteilige, vielfältige Landschaft in der eine große Vielfalt an Lebensräumen einer ebensolchen Vielzahl von Pflanzen, Insekten und Vögeln Lebensräume bietet.

Hier und da findet man solche vielgestaltigen, abwechslungsreichen Lebensräume noch. Meist vom Menschen geschaffen, denn auch er sehnt sich eigentlich danach. Zu finden auf Friedhöfen, in alten, kommunalen Parkanlagen, in Wohngegenden mit großen Gartenflächen und auch auf Golfanlagen. Diese Mischung aus „gepflegten“ und meist niedrig gehaltenen Blumen, Kräutern und Gräsern und hochgewachsenen, „ungepflegten“ Bereichen mit ebenso blühenden Blumen und Kräutern, mit Wasserflächen, Schattenbereichen und besonnten Flächen. Jeder einzelne Lebensraum ist die Basis für viele, oft spezielle Pflanzen und Tiere. In Summe bieten sie einer Vielzahl von Pflanzen und Insekten eine Lebens- und Nahrungsgrundlage – unseren Singvögeln – Samen und Insekten. Und diese Flächen sind oft in der Stadt oder zumindest stadtnah zu finden. Was dazu geführt hat, dass städtische Lebensräume heute oft artenreicher sind als ländliche.

Eine Restrukturierung unserer Agrarlandschaft – auch wenn von politischer Seite gewünscht oder gar gefordert – in die Vorkriegs- oder zumindest Vor-Flurbereinigungs-zeit – wird es nicht geben und wäre auch der falsche Weg. Freiwilligkeit, positive Anreize und offene, ehrliche Aufklärungsarbeit, die die Beteiligten wirklich überzeugen kann, sind bessere und wirkungsvollere Ansätze.

Aktive Fütterung ist Wildvogelschutz

Singvögel ganzjährig mit Futter zu versorgen, ist ein Weg, um ihren stetigen Rückgang aufzuhalten. Bei wenig Platz im Garten oder keiner Chance für eine Ansaat der richtige Ansatz um Alt- und Jungvögeln eine Nahrungsbasis zu schaffen. Wichtig in diesem Falle nur, dass die Fütterung verlässlich rund um das Jahr angeboten wird, damit die daran gewöhnten Vögel auch im Winter dort Futter finden.

Wo gefüttert wird, sollte zudem stets eine Vogeltränke nicht fehlen. Viele Vögel baden nahezu täglich zur Pflege ihres Gefieders und das auch bei Regen und im Winter. Fast alle bei uns lebenden und überwinternden Arten müssen täglich trinken. Die ideale Vogeltränke hat eine maximale Wassertiefe von 5 cm und ist eventuell auch mit einem flachen Stein als Insel ausgestattet. Wer viele Wildvögel in seinem Garten ansiedeln möchte, sollte darüber hinaus reichlich Nisthilfen verschiedenster Art anbringen. Diese bieten den Vögeln im Wi

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